Universum und Mensch

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24.12.2009 Weihnachtsbotschaft 2009
 
  Weihnachtsbotschaft im 3. Jahrtausend
 
  Fortschritt? Fortschritt ist eine Gesetzmäßigkeit der Natur. Schon Goethe hat es geschrieben: „Alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht".
Und Goethe war gewiss nicht der erste Mensch, der diesen grundsätzlichen Gedanken niedergeschrieben hat. 
 
  Was will der große Deutsche den Menschen mit diesen Worten mitteilen? Einfach den Gedanken, dass die Materie in ständiger Bewegung ist. Wir Menschen von heute wissen, dass diese Bewegung allgegenwärtig gemäß den Gesetzmäßigkeiten der Materie ständig den Zustand der Materie verändert, auch unseren Lebensraum und uns Menschen selbst. Auf das Leben an sich bezogen, nennen wir diesen Vorgang die Evolution. Also, Fortschritt muss nicht sein, weil einige Menschen es so wollen, sondern Fortschritt ist ein Begriff, ein Wort, im Verständnis der Menschen für die allgegenwärtige gesetzmäßige Bewegung der Materie an sich.
 
  Ein höchst bedeutender Fortschritt des Lebens an sich war die Entwicklung der menschlichen Intelligenz. Und was fangen wir Menschen mit dieser Fähigkeit an? Sollten wir Menschen uns nicht schämen für den Zustand der menschlichen Gesellschaft, die sozialen Missstände weltweit? Noch immer gilt uneingeschränkt die Gesetzmäßigkeit, alles für den Erhalt seines Individuums und seiner Art zu tun.
 
  Sollten wir Menschen nicht endlich unseren Vorsprung an Intelligenz für die Lösung der Probleme der Gegenwart nutzen? Ja, weil wir müssen! Der Selbsterhaltungstrieb muss aus dem Individuellen herauswachsen und zum gemeinschaftlichen Bedürfnis weltweit werden. Noch sind wir weit entfernt vom hohen Ziel.
Werden wir dieses hohe Ziel rechtzeitig erreichen?
 
 
 
 
 
 
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