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| 05.09.2008 |
Die Balance zwischen “Ich“ und “Wir“ |
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Das “Ich“ ist eine Gesetzmäßigkeit allen Lebens und wird es bleiben. |
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Das “Wir“ wird eine Gesetzmäßigkeit des menschlichen Lebens. |
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Der Zustand der gesamten menschlichen Gesellschaft erfordert ein neues und bewusstes Handeln. Alle Menschen müssen wissen: Die Menschheit, das sind wir! Und nur wir werden unser Leben, unsere Gesellschaft verändern – niemand und nichts sonst. Veränderung heißt, die Menschheit für die Zukunft zu organisieren.
Die Voraussetzungen für zwingend notwendige Veränderungen der menschlichen Gesellschaft der Erde sind gegeben. Der moderne Mensch ist befähigt, durch bewusste Entwicklung und Nutzung seiner Intelligenz, aktiv die Zukunft der Menschheit zu gestalten. Das “Ich“, der natürliche instinktive Drang zur Selbsterhaltung, führt zum “Wir“.
In Zukunft wird die Menschheit eine globale menschliche Gesellschaft sein, deren wichtigstes Merkmal eine intelligent geführte Balance zwischen dem “Ich“ und dem “Wir“ sein muss und sein wird. Diese Balance muss immer wieder neu definiert werden.
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Der Mensch und das Leben |
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Das Leben ist ein Zustand der Materie. Es sind die Eigenschaften der Materie, die unter entsprechenden Bedingungen einen Lebensraum bilden, der die Voraussetzungen entwickelt, dass aus Atomen und Molekülen größere Moleküle und schließlich Objekte entstehen, die sich selbst regenerieren, weiter wachsen und ihre Art durch Teilung erhalten und vermehren. Von diesem Moment an kann von Leben, von organischer Materie gesprochen werden.
Ein Lebensraum für höher entwickelte Lebensformen war auf der Erde entstanden. Seitdem sind viele Jahre vergangen. Zeit für eine Evolution des Lebens, das viele Formen hervorgebracht hat. Die erfolgreichste Art, die das Leben auf der Erde hervorgebracht hat, ist der Mensch.
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Die bedeutendste Eigenschaft des Lebens ist das “Ich“.
Jedes organische Objekt der Materie stellt ein Individuum dar. Und von Beginn der Evolution an war jedes einzelne Individuum darauf ausgerichtet, sich der Umwelt anzupassen, sich selbst zu erhalten und fortzupflanzen. Das ist der natürliche Instinkt der Selbsterhaltung jedes Lebewesens geworden, die wichtigste Gesetzmäßigkeit der organischen Materie. Lebewesen, die dieser Gesetzmäßigkeit nicht entsprechen konnten, konnten sich nicht regenerieren und ihre Art ist ausgestorben.
Das “Ich“ ist die bedeutendste Eigenschaft des Lebens. Und diese Eigenschaft des Lebens hat in der menschlichen Gesellschaft eine besondere Bedeutung erlangt.
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Der Mensch und die menschliche Gesellschaft |
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Wir Menschen wissen heute mehr als unsere Vorfahren vor 12 Tausend Jahren. Wir wissen vielmehr als die Ahnen vor 200 Tausend Jahren, als sich der moderne Mensch durchzusetzen begann. Aber die Voraussetzung für das Wissen besitzt der moderne Mensch bereits seit dieser Zeit vor 200 Tausend Jahren. Bis zu dieser Zeit war das Gehirn als wichtigste Voraussetzung für Intelligenz und Erfolg bereits entwickelt und hat sich bis heute in seiner Leistungsfähigkeit nicht verändert.
Die Entwicklung von den einstigen menschlichen Gemeinschaften zur Gesellschaft von heute ist untrennbar mit dem Fortschritt der naturwissenschaftlichen Erkenntnisse verbunden. Wir wissen nicht, wann und wie Menschen die ersten Überlegungen über alles um sie herum angestellt haben. Vielleicht haben sie gefragt: Wie ist dies oder jenes entstanden? Und warum ist alles so wie es ist?
Viele praktische Erfahrungen zum Erhalt des Lebens waren vorhanden. Aber konnten daraus zusammenhängende naturwissenschaftliche Erkenntnisse gebildet werden? Sicherlich nur von solchen Menschen, die als Ausnahmeerscheinungen gelten können.
Und so können wir wohl davon ausgehen, dass die Menschen von der alltäglichen Erfahrung ausgegangen sind, dass für alle vorhandenen Dinge und jedes Geschehen ein irgendwer sein muss, der es geschaffen oder bewirkt hat. Und so entstand die Frage nach dem Schöpfer. Die Entwicklung zum Glauben ist eine natürliche Folge dieser Fragestellung.
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Und wo stehen wir heute?
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Trotz allseits anerkannter, genutzter und unverzichtbarer naturwissenschaftlicher Erfolge und der Leistungen großer Philosophen ist die Menschheit noch immer gespalten in viele Glaubensgemeinschaften, ungläubige und wissende Menschen. Zwölftausend Jahre Kulturgeschichte der Menschheit sind geprägt von der natürlichen Gesetzmäßigkeit des “Ich“. Wie viel menschliches Leid von Zwölftausend Jahren ist darin verborgen? Und wie die Ereignisse unserer Tage weltweit beweisen, ist ein Ende dieses Zustandes nicht erkennbar.
Die erfolgreichste Art des Lebens auf der Erde – der Mensch - ist zur Bedrohung des Lebens auf der Erde geworden. Der Mensch fordert mehr Ressourcen für sich als sein Lebensraum Erde regenerieren kann.
Nur ein Beispiel soll diese Situation veranschaulichen. Im Laufe von zirka 200 Millionen Jahren sind die Lagerstätten von Kohle und Erdöl entstanden. Der Mensch wird davon die nutzbaren Vorräte im Verlauf von zirka 200 Jahren ausgebeutet haben. Der Mensch besitzt die Kraft, alles höhere Leben in kürzester Zeit auszulöschen. Immer noch dominiert das “Ich“.
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Ab heute muss die Zukunft beginnen - Wir Menschen müssen die Zukunft gestalten
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Die Menschen sind eine ganz besondere Art des Lebens auf der Erde. Sie besitzen mit ihren Sinnen und ihrem hoch entwickelten Gehirn die Voraussetzung, sich eine durchaus brauchbare und realistische Vorstellung zu machen von sich selbst und ihrer Umgebung im weitesten Sinn. Die Menschheit besitzt und beherrscht eine gewaltige Technik. Die menschliche Gesellschaft hat globalen Charakter angenommen.
Die Eliten der Gesellschaft sind aufgerufen und aufgefordert, voran zugehen. Sie müssen als erste den Schritt vom “Ich&ldquo zum “Wir“ begreifen lernen und die Menschheit führen. Vom “Ich“ zum “Wir“ bedeutet:
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Die
wahre Freiheit findet der Einzelne in der
Gemeinschaft.
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Freiheit heißt in jedem Fall teilen. Die Menschen müssen Rechte und Pflichten in ihrer Gemeinschaft, ihrer Region, ihrem Volk, ihrem Staat, ihrem Kulturkreis und in der globalen Weltgemeinschaft teilen und gemeinsam wahrnehmen. Jeder Mensch hat seine Fähigkeiten in die Gemeinschaft einzubringen. Den Bedürftigen gilt die Solidarität der Gemeinschaft. Dieses Prinzip gilt für alle Ebenen der menschlichen Gesellschaft.
Unabdingbar ist eine erfolgreiche globale Wirtschaft. Die globale Wirtschaft und die Volkswirtschaften der Staaten sind freie, intelligente Marktwirtschaften; angetrieben vom “Ich“ und kontrolliert vom “Wir“. Dieses Prinzip muss darüber hinaus in allen Bereichen der menschlichen Gesellschaft wirken, nicht nur in der Volkswirtschaft.
Die Grenzen der Freiheit des Einzelnen, einer Gemeinschaft, einer Region, eines Volkes, eines Staates und eines Kulturkreises werden durch die Gesetze der menschlichen Gesellschaft bestimmt. Die Gesetze der Staaten entsprechen dem Leben des jeweiligen Kulturkreises und werden nur soweit reformiert, dass ein harmonisches miteinander Leben innerhalb der globalen Gemeinschaft gesichert werden kann.
Ein neues Völkerrecht ist zu schaffen, in dem Krieg keinen Rechtsstatus erhält. Krieg ist der Einsatz von Mitteln der Gewalt mit Wirkung über die Grenzen des jeweils eigenen Staates hinaus.
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Eine große Aufgabe hat die Menschheit zu bewältigen. Und die Menschen werden ihre Intelligenz einsetzen und diese Aufgabe meistern, weil sie das “Ich“ , der natürliche Instinkt zur Selbsterhaltung, antreibt. Die Art Mensch wird weiter leben und noch unzähligen Generationen Lebensfreude schenken, wohl über viele Millionen Jahre.
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Die Details des großen Schritts zur Balance von “Ich“ und “Wir“ sind in diesem Beitrag noch nicht beschrieben. Diese Details sind einem weiteren Beitrag vorbehalten.
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| 09.04.2009 |
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